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Neues Widerrufsrecht bei Immobilien

Am 13.06.2014 trat das neue Widerrufsrecht für Fernabsatzverträge in Kraft. Jeder geschlossene Vertrag "außerhalb von Geschäftsräumen ist seither sowohl widerrufbar als auch belehrungspflichtig. So unterliegen zum Beispiel Maklerverträge, welche außerhalb von Geschäftsräumen per Telefon, Fax oder E-Mail oder über das Internet abgeschlossen wurden, dem Widerrufsrecht.

Sobald Sie uns mit der Suche, dem Verkauf oder der Vermietung einer Immobilie beauftragen, kommt es zum Abschluss eines Maklervertrages. Diesen können Sie gemäß neuer Rechtslage innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen ohne die Angabe von Gründen widerrufen, sofern der Vertragsabschluss nicht in unseren Büroräumlichkeiten zustande gekommen ist. Vor diesem Hintergrund können wir unsere Tätigkeit als Makler erst nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist aufnehmen. Wenn Sie uns ausdrücklich und nachweislich darum bitten, mit unserer Maklertätigkeit vor Ablauf dieser Frist zu beginnen, erlischt Ihr Widerrufsrecht.

Nach wie vor sind Sie zur Zahlung der Maklerprovision erst nach unterzeichnetem Miet- oder Kaufvertrag verpflichtet.

Das "Bestellerprinzip" bei Vermietung von Immobilien

Seit dem 1. Juni 2015 findet das sogenannte "Bestellerprinzip" in Deutschland Anwendung. Vor diesem Zeitpunkt haben Mieter den Makler für seine Dienstleistungen auf stark nachgefragten Märkten bezahlt. In der Theorie soll nun der Auftraggeber den Makler in Form einer Provision bezahlen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass der Gesetzgeber kein echtes Bestellerprinzip verabschiedet hat.

Nach aktueller Gesetzeslage ist es nicht möglich, dass eine wohnungssuchende Person einen Makler beauftragt. Es handelt sich dabei also um ein vermieterfeindliches Gesetz, welches den Vermieter dazu zwing, den Makler in 99 Prozent aller Fälle bezahlen zu müssen.

Handeln Vermieter oder Makler diesen Vorgaben zuwider, droht ein Bußgeld bis zu einer Höhe von 25.000 Euro. Für Vermieter kommen bei Neuvermietungen enorme Mehrbelastungen auf, welche allerdings in der Regel steuerlich absetzbar sind.

Ergänzend zu den bekannten Maklerleistungen erhalten Sie bei uns weitere nützliches Zusatzservices, wie zum Beispiel die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Ummeldung Ihrer neuen Mieter sowie zahlreiche Tipps zum Mietvertrag oder zu Mietvertragsklauseln gemäß aktuell gültiger Rechtsprechung.Die Kosten für die Dienstleistung des Maklers kann der Vermieter in der Regel aber wenigstens von der Steuer absetzen.

Wichtige Änderungen durch die Energieeinsparverordnung

Im Mai 2014 trat die Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Diese brachte einige für Sie wichtige Änderungen mit sich.

Generell findet sich in der Energieeinsparverordnungen ein Regelwerk, welches unter anderem energetische Anforderungen für Neubauten definiert. Möchte etwa ein Eigentümer seine Immobilie sanieren, gibt die EnEV vor, welche Modernisierungsmaßnahmen auszuführen sind, um eine entsprechende energetische Qualität zu erreichen.

In der EnEV ist außerdem exakt definiert, dass bereits zum Besichtigungstermin eines Miet- oder Kaufobjekts der Energieauswahl als Original oder Kopie vorgelegt werden muss. Jedem Interessenten ist der Energieausweis im Verlauf der Besichtigung der Energieausweis unaufgefordert vorzulegen.

Den Energieverbrauch von Gebäuden transparenter machen
Der Energieausweis für Gebäude wurde von der Bundesregierung mit dem Ziel beschlossen, den Energieverbrauch sowie -bedarf von Gebäuden für Interessenten transparenter zu gestalten und auf diese Weise eine besserer Vergleichsgrundlage für verschiedene Immobilien zu schaffen. Modernisierungsempfehlungen

Durch die aufgeführten Modernisierungsempfehlungen werden Bereiche eines Gebäudes mit Verbesserungspotential aufgezeigt. Zur Erstellung eines solchen Ausweises sind zwei Verfahren zugelassen:

- Das bedarfsorientierte Verfahren
- Das verbrauchsorientierte Verfahren

Die Gültigkeitsdauer für einen Energieausweis beträgt 10 Jahre.

Küchensanierung ist nicht sofort steuerlich abziehbar

Üblicherweise sind Vermieter daran interessiert, in die Immobilie investierte Summe möglichst schnell von der Steuer abzusetzen. Das ist allerdings laut LBS Infodienst Recht und Steuern nicht immer möglich und verweist auf das Urteil des Bundesfinanzhofes (AZ IX R 14/15).

In diesem Fall hatte ein Eigentümer die Küche seiner Mietwohnung vollständig sanieren lassen. Die Kosten wollt er als Werbungskosten von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung sofort beim Fiskus möglichst umfassend geltend machen. Das Finanzamt lehnte dieses Anliegen ab und räumte die Bewilligung einer zehnjährigen Abschreibung ein.

Der Bundesgerichtshof stimmt dem zuständigen Finanzamt zu und erklärte, dass es sich bei der Investition nicht um einen wesentlichen Teil des Gebäudes handele und daher kein Erhaltungsaufwand entstanden ist. Küchenelemente seien ein "einheitliches" sowie "eigenständiges" Wirtschaftsgut mit einer Nutzungsdauer in Höhe von zehn Jahren.

 

Die Leistungen von Handwerkern ziehen im Preis an

Die Darlehenszinsen, die in den letzen Jahren einen Rekordniedrigstand aufwiesen, führten dazu, dass das Baugewerbe eine der Boombranchen wurde. Dies hat jedoch einige Nachteile für die Hausbesitzer. Die Nachfrage nach professionellen Handwerkern führt nämlich regelmäßig zu Wartezeiten und "Staus" bei der Auftragserledigung. Auch sind in Folge dieser Situation die Preise angestiegen. Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft gab dementsprechend ein Statement ab.


In der Konsequenz kann man davon ausgehen, dass 60 % der Handwerksbetriebe auch mit gestiegenen Preisen rechnen, das heißt, dass die Leistungen zu höheren Preisen zu erhalten seien. Dies betrifft vor allen Dingen nachgefragte Lagen in den Innenstädten und hier im Besonderen die Immobilienart Mehrfamilienhaus. Es kann gerade dort ein gewaltiges Plus an Bauaktivitäten verzeichnet werden. In Zahlen bedeute das, dass rund 175.000 neue Wohnungen entstehen sollen. Im anderen Segment, dem der Einfamilienhäuser bzw. Zweifamilienhäuser, seien die Zahlen jedoch auf dem gehabten Niveau angesiedelt. Hie rechnet man mit 100.000 neu zu bauenden Wohnungen.

Diese für die Branche positive Entwicklung führt dazu, dass ca. 33 Prozent aller Handwerker ihr Personal aufstocken wollen. Dies ergaben die Resultate einer unter Handwerksbetrieben durchgeführten Umfrage, an der sich 1.142 Betriebe beteiligten. Diese deutschlandweit durchgeführte Umfrage fand zu Beginn des Jahres 2018 in den Monaten Januar und Februar statt.
Neues Bauvertragsrecht Was ist anders ab 2018?

Zu Beginn des Jahres wurde ein neues Bauvertragsrecht verabschiedet. Die neuen Passagen sind für alle beteiligten Gruppen als Fortschritt zu bezeichnen. Unternehmen, Privatleute und die Gruppe der Handwerker haben diverse Vorteile aus den Neuregelungen zu erwarten, mit jedoch unterschiedlichen Gewichtungen. Und von den Neuerungen sind nur solche Verträge betroffen, die nach dem 1.Januar 2018 in Kraft traten.

Hier kommen die wesentlichsten Neuerungen:

Mängel an den Materialien

Sollte ein Handwerksbtrieb Material mit Mängeln verwendet haben, wodurch es zu einer Reklamation von Seiten des Bauherren kam, galt bisher, dass die Handwerksbetrieb ihr Geld nicht erhielten. Das nun gültige Bauvertragsrecht sieht vor, dass nun die Handwerksbetriebe berechtigt sind, die Kosten, die durch defizitäres Material entstanden sind, dem zuständigen Lieferanten in Rechnung zu stellen. Einzige Ausnahme dieser Regelung: Der Lieferant hat in seinen AGBs ausdrücklich einen Ausschluss festgelegt.

Das Anordnungsrecht

Der Auftraggeber ist nun berechtigt, bei allen Arten von Immobilien, also bei Einfamilienhäusern und auch bei gewerblich genutzten Immobilien, auch nach Abschluss des Vertrags Änderungen an der Ausführung des Bauwerks zu fordern. Wenn der zuständige Bauunternehmer diese geforderten Veränderungen jedoch für nicht zumutbar hält, hat er eine diesbezügliche Nachweispflicht.

Der Verbrauchervertrag, die Baubeschreibung

Als ein Novum ist Folgeneds zu betrachten: Es wird ein Verbrauchervertrag festgelegt. Dieser gilt sowohl für neu zu erstellende Gebäude als auch für Umbauten von Gebäuden in größerem Umfang. Neu ist auch, dass der Bauunternehmer eine klare und detaillierte Baubeschreibung vorzulegen hat, die eine Reihe wesentlicher Elemente enthalten muss, wie der Bau bzw. der Umbau zu verlaufen hat, welche Leistungen genau zu erbringen sind und wann das Gebäude fertig gestellt wird.

Die Kündigung, das Widerrufsrecht

Neu ist auch, dass die beiden beteiligten Parteien sich aus dem Vertrag heraus ziehen können, wenn wichtige Gründe dafür vorliegen. Bezüglich der Kündigung war bis dato keine klare Regelung vorhanden, wann und ob ein Bauunternehmer dazu berechtigt ist. Auch das Widerrufsrecht wurde neu geordnet und erweitert. Neben den Umbaumaßnahmen und Renovierungen sollen fortan auch Verbraucherverträge davon betroffen sein. Das Widerrufsrecht gilt also auch für solche Verträge, die sich auf Neubaumaßnahmen bzw. Umbaumaßnahmen beziehen. Diese können nun binnen 14 Tagen per Widerruf gekündigt werden. Der Besteller trägt aber die bis zu dem Zeitpunkt angefallenen Kosten.

Für mehr Informationen sei die folgende Seite empfohlen: http://www.vpb.de/faq-bauvertragsrecht.html
Quelle: Creditreform

Die Ferienimmobilie: Was für bzw. gegen sie spricht

Eine eigene Ferienimmobilie zu besitzen, mag gut klingen, doch sollte man sich diese Entscheidung gut überlegen. Dies rät zumindest der Verband Privater Bauherren. Wenn man hier eine falsche Entscheidung trifft, kann die Immobilie leicht zum Ärgernis werden.

Was sollte man vor dem Kauf bedenken?

Wenn Sie planen, eine Ferienwohnung zu kaufen sollten Sie Ihr Budget genau unter die Lupe nehmen. Planen Sie alle Kosten ein, die über das Jahr anfallen. Auch die Kosten für die Instandhaltung sollten Sie mit berücksichtigen. Dann sollten Sie sich noch gut über die vor Ort geltenden Regelungen informieren.

Welche Forderungen auf der energetischen eben bzw. der bautechnischen Ebene haben Sie einzuhalten? Ein wichtiger Aspekt ist natürlich auch der der Festlegung. Von nun an wird Ihr Urlaub vermutlich meistens an diesem Ort statt finden.

Genau so wichtig wie Ihre Wohnimmobilie: die Ferienwohnung

Si sollten bei bzw. vor dem Kauf Ihrer Ferienimmobile genau so gut hinsehen, als wenn Sie permanent in dieser Immobile leben würden. Nutzen Sie die Expertise von Fachleuten vor Ort, einen Makler bzw. jemanden, der Ihnen ein genaues Gutachten erstellt. Je mehr Sie also wissen, umso besser ist es für Ihre Entscheidung. Wenn Sie alles berücksichtigt haben, sollten Sie auch noch einen "Familienrat" abhalten, damit sich alle mit der Entscheidung wohl fühlen.